Was bedeutet eigentlich "Notstromfunktion"?


Fast alle Speichersysteme haben keine Notstromfunktion. Der Speichervorteil liegt lediglich darin, seinen Eigenverbrauch erhöhen zu können. Wenn aber das Netz instabiler werden sollte durch Wegfall der AKW, dann ist auch öfter mit Stromausfall zu rechnen. Wenn der eintritt, dann fällt auch die komplette PV- Anlage aus, incl. Strom- Speicher.

 

Wenn Sie also Wert legen auf eine Weiterversorgung bei Stromausfall, dann brauchen Sie die Notstromfunktion - und die gibt es in 3 Formen - allerdings nicht in der Form einer USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)

 

1. „Notstromfunktion“

Das System besitzt Anschlussklemmen zur Versorgung bei Netzausfall. Damit kann über eine Notstromsteckdose z.B. via Verlängerungskabel über den Teil verfügt werden, der gerade noch im Speicher drin ist. 


2. „Notstrom als Ersatzstromversorgung“
Das System schaltet bei Netzausfall automatisch um und versorgt das Hausnetz 1- / 3- phasig bis die Batterie leer ist. Max. 2 kWh / Phase. Keine Solare Nachladung möglich. 

Das System benötigt ca. 30 - 60 sec für die Umschaltung.

 

3. „Notstrom als Ersatzstromversorgung mit Schwarzstart“

Die höchste Form der Notstromversorgung. Das System schaltet bei Netzausfall automatisch um und versorgt das Hausnetz 1- / 3- phasig mit ca. 2 kWh / Phase. Das System kann im Notstrom / Ersatzstrombetrieb Solar nachgeladen werden. 

Das System benötigt ca. 30 - 60 sec für die Umschaltung.

Was bedeutet eigentlich "intelligente Batteriesteuerung"


Definition „intelligente Batteriesteuerung“

Durch Nutzung einer intelligenten Erzeugungs- und Verbrauchsprognose erkennt das System, zu welchen Uhrzeiten im Haushalt die meiste Energie benötigt wird. Daraus leitet das System selbständig Prognosen ab und regelt die Ladung und Entladung der Batterie entsprechend. Somit wird dafür gesorgt, dass ein Höchstmaß an eigens produzierter Energie selbst verbraucht wird und möglicht wenig Energie ungenutzt ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Gleichzeitig werden alle rechtlich vorgegebenen Leistungsbegrenzungen (z.B. 50/60% KfW- oder 70% EEG- Regelung) erfüllt. (Quelle: Hersteller- Betriebsanleitung)

Was bedeutet eigentlich "Schattenmanagement"


Definition „Schattenmanagement“

Bei einer Teilverschattung von PV- Modulen, erreicht der betroffene PV- String nicht mehr seine optimale Leistung. Wird das Schattenmanagement aktiviert, passt der Wechselrichter den MPP- Tracker des ausgewählten Strings so an, dass dieser mit der maximal möglichen Leistung arbeitet. (Quelle: Hersteller- Betriebsanleitung)

Gibt es eine optimale Dachausrichtung?


Diesen Spruch kennen Sie bestimmt: "Im Osten geht die Sonne auf, im Süden hält sie Mittaglauf, im Westen wird Sie untergehn, im Norden ist sie nie zu sehen".

 

Optimale Dachausrichtungen für Eigenverbrauch sind nicht unbedingt die Südseiten, da wird zwar am meisten produziert von ca. 10 - 14 Uhr, im Eigenverbrauch kann aber meist nur ein kleiner Teil verwendet werden. Der Großteil geht ins öffentliche Netz.

 

Für den Eigenverbrauch sind Ost / West ausgerichtete Dachflächen wie geschaffen, weil von morgens bis abends PV Strom produziert wird. Eine Batterie lädt und entlädt tagsüber. Wenn die Batterie abends nochmal eine Nachladung erhält kann der Strom bis zum nächsten Morgen reichen.

 

Nord ausgerichtete Dächer mit DN 25 - 30° erreichen immer noch ca. 65 - 70% der Südseite.

Wie kann ich Sonnenstrom eigentlich nutzen?


Privat für LICHT- STROM

Nutzung für:
  • Eigenverbrauch
  • E- Mobilität
  • Notstrom

Privat für WÄRMEENERGIE 

Kopplung mit:

  • Ölheizung
  • Gasheizung
  • Pelletsheizung
  • BHKW
  • Elektroheizkörper
  • Wärmepumpe
  • Infrarot

IN UNTERNEHMEN

Nutzung für:
  • Eigenverbrauch
  • E- Mobilität
  • Notstrom
Strommanagement:
  • Lastbegrenzung
  • Anschlußbegrenzung
  • Lastspitzen- Kappung


Für Ihre Unabhängigkeit Machbarkeit prüfen lassen!